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Pittermännchen, Kranz und Stange. Das kleine 1x1 der Kölner Bier-Einheiten

Wer zum ersten Mal in einem Kölner Biergarten sitzt, wundert sich meistens kurz. Die Gläser sind eher klein und auf der Karte stehen Begriffe, mit denen man erstmal nichts anfangen kann. Während man in Bayern einfach eine Maß bestellt und gut ist, läuft das in Köln ein bisschen anders. Hier trinkt man eher in kleinen Einheiten und das hat seinen Sinn.

Die klassischen Kölsch-Größen

Die Stange mit 0,2 Litern ist dabei die typische Größe. Das sieht auf den ersten Blick unspektakulär aus, gehört aber einfach dazu. Der Grund für die Größe ist schnell erklärt: Kölsch hat weniger Kohlensäure als ein Pils. In einem großen Glas würde es schneller schal werden und die Schaumkrone wäre auch schnell weg. So bekommst du stattdessen immer wieder ein frisches Bier hingestellt. Und genau dieses ständige Nachreichen ist auch Standard in jedem Brauhaus und vielen Kneipen.

Dann gibt es noch das Stößchen mit 0,1 Litern. Das ist die kleinste Einheit und heute sehr selten geworden. Früher war das praktisch für einen schnellen Schluck zwischendurch oder wenn man eigentlich schon Hut und Mantel in der Hand hatte aber noch beim Rausgehen ins Plaudern gekommen ist. Einmal noch anstoßen, kurz trinken und dann weiter. Hat bis heute irgendwie seinen eigenen Charme, auch wenn man es nicht mehr oft sieht.

Sobald mehrere Leute am Tisch sitzen, kommt meistens irgendwann der Kranz ins Spiel. Das ist dieses runde Tragegestell mit Griff in der Mitte, das der Köbes bringt. Klassisch sind 11 Stangen drin, manchmal auch mehr. Im Grunde heißt das einfach: Einer bestellt eine Runde für alle. Spätestens wenn der Kranz auf dem Tisch steht, wird es gesellig.

Wenn’s eine Nummer größer wird

Und wenn man es etwas größer angehen will, landet man beim Pittermännchen. Das ist ein 10-Liter-Fass, das direkt am Tisch steht und aus dem ihr selbst zapfen könnt. Der Name kommt wohl vom heiligen Petrus, auch wenn da nicht jeder die gleiche Geschichte erzählt. Praktisch ist es auf jeden Fall, weil man nicht auf den Köbes warten muss. Aber man merkt auch schnell: Zapfen ist gar nicht so einfach. Wer am Hahn steht, ist automatisch verantwortlich, vor allem für den Schaum.

Am Ende ist es egal, ob Stange, Kranz oder Pittermännchen. In Köln geht es weniger um die Größe und mehr darum, dass das Kölsch frisch bleibt. Und genau deshalb trinkt man hier lieber öfter ein kleines Kölsch als einmal ein großes.